blubbb LXXXVI irrwisch ODER nUr tRaum 2
meine augen ermüden
am umdeuten der worte.
unter deinem lidschlag
nisten lügen. meine
hände erstarren an nichtigkeiten
der zunge, die nur trügen,
nicht genügen, wie die augen,
diese tauben augen, die
nicht taugen anzukommen.

du, du weiszt du,
du tänzelst nur
die ersten schritte,
gedeckt, geschützt,
dass deine mitte,
dereinst traktiert durch schläge,
tritte, nicht wieder
waidwund darben muss.

umschlungen von nacht
verbleibe ich
in der versuchung,
bis der morgen graut, der raunende
der mit schweigen erfüllt. alles
ist buchstabiert, fakten & fiktion
umarmen sich reserviert.

du, du weiszt du,
mein spiegel würde
mich am morgen anspucken,
wenn dein lachen
mich mein mir
zum wir verenden liesze.
denn meine mitte,
dereinst traktiert durch schläge,
tritte, die lässt
noch leben, liebe zu.


Autor: noel legne (50 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers: worte sind alles & nichts. manch blck, lidschlag sagt mehr denn worte
& dennoch verwende ich/ wir sie wider besseren wissens
Quelle: noel legne