Flucht und Ferne
Flucht und Ferne

Durch mein Herz dringt kühle Sehnsucht,
traurig wiegt ein leiser Hauch,
nachts vergieß ich warme Tränen,
denn ich spür die Liebe auch.
Und ein leichtes Lied verborgen
in der achso schweren Brust
kündet schon vom nächsten Morgen
und geheimnisvoller Lust.
Und ein Traum bricht alle Schranken,
lässt mich fliehen aus der Welt,
in die Ferne will ich schwinden,
hoch hinaus zum Himmelszelt.
Rauschend schweb ich durch die Lüfte,
spanne meine Flügel aus,
wenn die Engelschöre singen,
bin ich heimgekehrt nach Haus.


Einreicher: Literatur Apotheke ( Jahre)
Autor: Hendrik Rohling

Leseerfahrung: Ich schreibe der unerträglichen Idealität meiner Musen entgegen.
Quelle: Hildesheimer Lyrik-Wettbewerb 2010