Tiefe Sonne Meer
Tiefe Sonne Meer
gleißend verschüttet sich die sonne
gönnerischer abgang
licht triefend ins meer
sickernd in jede herzens pore
schließe ich meine augen
grelle flamme feuerkranz
brennt salz auf meinen lippen
wiederkehrende gedanken
- müde wogen der erinnerung

wellen schlagen funken in meine arme
letzte wärmende strahlen
formieren mein behagen
zum traum vom schönen sein

das eingekehrte boot
verstaute freiheit weites meer -
der letzte schluck kaffee
schon kalt
zeit zu gehen
die handvoll glanz
- fest umschlossen



Einreicher: Literatur Apotheke ( Jahre)
Autor: Georg Gaigl

Leseerfahrung: Das Erstaunen darüber, dass Worte oder auch Bilder es vermögen neue Wirklichkeiten zu erzeugen, die nur dem Innenleben gelten.
Quelle: Hildesheimer Lyrik-Wettbewerb 2014