Nostalgie
Über die Wimpernleiter klettert mein Blick,
wandert klar durch graue Nebelschwaden.
Suchend.
Und kehrt nicht zu mir zurück.

Schwelgen in Erinnerungen.
Böse Nostalgie, wirst du mich nie verlassen?
Süßholz raspeln.
Geh vorüber, damit ich wieder
klar denken kann.
Dann und wann.

Süßer Vogel Freiheit.
Schwingst dich zum Himmel empor.
Ziehst deine Himmelsbahn
und verhungerst,
weil man von Luft allein nicht leben kann.

Jedoch, hab keine Angst.

Sprich dich von jedwedem Perfektionismus frei,
zieh die Leiter hoch
und bleib dabei.


Autor: Sabine Hirschfeld (47 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers: Es sind unsere Gefühle und Gedanken, die uns im Innersten zusammenhalten, uns aber auch hemmen und unseren Blick für die Wirklichkeit verstellen können.
Worte, gesprochen, geschrieben oder gelesen, helfen dabei, uns zu sortieren und den Blick auf die Dinge zu klären.
Quelle: Die Autorin selbst