Kleinstadt
Kleinstadt

Von Bewegung spricht die Tinte unter meiner Haut
Gelber Zigarettendunst schleicht den Nacken hinauf

In dieser Nacht schaue ich zu wie die Mondbetten verstauben.

Die Schatten der Straßen gießen Bleigewichte um meine Füße
Und erschweren mir das Gehen am nächsten Morgen

Du brauchst dich nicht ausziehen,
es reicht nur ein wenig Wärme
damit meine weißen Glieder wieder beweglich sind.


Autor: Rebecca Schettler (22 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers: In meiner Lyrik ist es mir wichtig die Dinge in eine Form zu bringen, die mich und die Menschen um mich, den Zeitgeist, bewegen. Es geht darum zu sagen, was gesagt werden muss und die innere Wahrnehmung in Worte und Sprache zu fassen, den Moment zu manifestieren.
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