Stumm

Stumm:

und es bleibt, wobei es immer bleibt

ich sehe dich singen, deine Lippen, dein Gesicht, im Schmerz rau und echt
deine Stimme unter meiner Haut
mein Puls im Stroboskoplicht, in dem du badest
du hörst nicht, dass du schön bist, zu schnell füllt die Musik meinen Mund

und es bleibt, wobei es immer bleibt
einem Blick, einem zweiten und Brandwunden im Bauch,
die der nächste Schluck kühlen soll


Autor: Lukas Arndt (18 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers: Jede Beobachtung hat ihren Kern. Diesen Kern zu finden und greifbar zu machen ist ein schöner Ansporn.
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