irrtümliches
irrtümliches


irrtümlicherweise
bemerkte ich nicht:
du warst ein schmetterling
der lebensfroh leise
die mauern zerbricht
sich nicht abhalten lässt davon
von schönem zu schönem
im wechselflug zu eilen
der sonne dem leben
dem glauben zu frönen

irrtümlicherweise versuchte ich
deine leuchtenden farben zu greifen
dich in einer glaskugel zu stellen ans licht
ich konnte es noch nicht begreifen
dass dadurch die schönheit erlischt
der glaube die sonne das leben

und der samt an meinen händen
wurde zu säure an deinen flügeln
irrtümlicherweise


Autor: Martina Sens (52 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers: schreiben ist für mich die beste und günstigste eigentherapie
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