Schatten
Ich starre aus dem Fenster.
Sehe die Silhouetten der Menschen.
Dunkleres Grau in einer grauen Welt.
Mehr Schatten als Person.
Regen der gegen das Fensterglas prasselt.

Ich sehe das fahle Licht der Straßenlaternen,
die Schatten bewegen sich, tanzen trostlos.
So unterschiedlich die Schatten, so gleich.
Ich stehe auf und verlasse das Cafè.
Traue mich nach draußen, in den Regen.
Traue mich unter die Schatten, werde selbst einer.



Autor: Saskia Roßkamp (28 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers: Oftmals fühlt man sich von der Welt abgeschnitten und die Anderen wirken seltsam fremd. Bis man erkennt dass man für Andere ebenfalls fremd ist.
Quelle: Meine Gedichte