Kopfkino
Kopfkino

Am Anfang ist es schwer,
kein Text noch alles leer.
Viele Gedanken kreisen im Kopf,
wie Suppe in einem Topf.

Ein ganz weißes Blatt Papier,
liegt auf dem Monitor hier.
Unerwartet springt es an,
entwickelt sich zum Drang.

Viele Bilder entfalten sich,
formen ein Ganzes eindringlich.
Ein innerer Film beginnt zu laufen,
in dessen Geschichte man wird eintauchen.

Finger gleiten über die Tastatur,
so entwickelt sich die Literatur.
Buchstaben geben den Text,
alles scheint wie verhext.

Das Kopfkino vor dem inneren Auge,
die Inspiration wie eine flatternde Taube.
Irgendwann kommt die Wende,
Geschichten gehen zu Ende.

Die tiefe Erkenntnis bleibt,
ein Gefühl alles antreibt.
Was man da niederschreibt,
ergibt ein Stück Ewigkeit.

© Veronika M. Dutz


Autor: Veronika M. Dutz (43 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers: »Das Schicksal liegt in unserer Hand, man muss nur mutig genug sein, um es zu erkennen.« Merida
Quelle: »Ein weißen Blatt Papier« erschienen im Karina Verlag ISBN: 978-3-961112-41-8