Reisegefährte
Reisegefährte

Du zeigst dich in unvorhersehbarer Fülle
zu allen Jahreszeiten und an jedem Nebeltag
Schüchtern und gewaltig
Ein Lachen mit jungen und grauen Seelen.
Du inspirierst uns, Gärten und Luftschlösser zu bauen
Verbrennst die Gierigen
Verwöhnst die zarte Saat
Flüchtig und überall.
Brauchst keinen eigenen Körper
Du besuchst und bewohnst uns, wenn wir wollen
Triffst immer mitten ins Herz
Doch wenn die Umstände lieblos werden
Und niemand hört und sieht
Verhallt auch deine Energie, allmählich klaglos
Im Staub aller ängstlichen Gedanken
In der Monotonie eines permanenten Schattenreichs
Des ausverkauften Lachens.
Kein Wort ohne dich, meine Liebe
Wir sind hier.


Autor: Christian Zatloukal (52 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers: Beim Beobachten der Welt ist "meine Musik" manchmal zu diffus, zu sprachfern, dann müssen die Worte her.
Quelle: keine direkte externe Quelle