romantica melancholia
du flüchtest vor dem lauten und dem grellen
und baust dir einen käfig für die freiheit
du füllst den raum mit leichtigkeit sehr schwer
und trägst die trauer im verlorenen blick
warum du trauerst weißt du nicht
in deiner harmonia melancholia

du denkst unfassbar und redest sprachlos
denkst helle gedanken intensiv in schwarz
suchst schwindelnde höhen, unendliche tiefen
möchtest alles und eigentlich nichts
als licht deines lebens suchst du den schatten
und nichts wiegt schwer und nichts wiegt leicht
in deiner romantica melancholia


Autor: Vera Boldt (66 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers:
Die Suche nach der Selbstverwirklichung
Quelle: